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eine frage, die sich sicher jede/r
Tierbesitzer/In gestellt hat, ist: womit füttere ich meinen Liebling?
ich habe mich mit diesem Thema beschäftigt und bin eigentlich nur auf
ein Ergebnis gestossen. Die optimale Ernährung für eine ausgewachsene
Katze sind zwölf Mäuse im Tag. Nur wer fängt die, wenn man die Katze
nicht rauslassen will, oder in einer Stadt wohnt. Vergeblich suchte ich
nach einer Maus in der Dose. (Mouse au Chocolate ist wohl nicht das
richtige) Eine Maus besteht aus Fett, Wasser und Knochen nicht aus Schokolade,
auch nicht aus Poulet - Fisch oder Rindfleisch, sondern einfach nur
Fett. Unsere Katzen essen doch gerne Rind oder Fisch, oder merken sie
den unterschied gar nicht ? Mir war schnell klar das nur der Nährwert
des Produktes massgebend ist und nicht die Marke. Es spielt also keine Rolle welches Futter
ich meiner Katze füttere, Felix, Sheba u.s.w. sind genau so geeignet wie
das teurere Futter aus der Zoohandlung, denn wie erwähnt ist nicht der
Fleischgehalt oder die Art des Fleisches massgebend. Trotzdem möchte ich
gerne wissen was meine Katze isst. Den bei Sheba und Co. ist, gemäss
Angaben der Herstellers nur ca. 4 % Rind, Fisch oder Poulet drin, der
Rest ist eine für uns eine nicht durchschaubare Fleischmasse. Ich machte mich
auf die Suche nach einem Katzenfutter wo ich den Inhalt auch definieren
kann.
Wenn man sich auf das Futterangebot im Supermarkt
verlassen will, ist es sehr wichtig, sowohl beim Trocken- als auch beim
Nassfutter, auf die richtigen Inhaltsstoffe zu achten.
Was keinesfalls im Futter enthalten sein sollte:
Zucker
Karamel
Getreide (höchstens in geringen Mengen)
Pflanzliche Nebenerzeugnisse
Warum Zucker und Karamell in Katzenfutter nichts verloren hat dürfte
klar sein, beides kann Karies und Diabetes verursachen – auch bei
Katzen. Zucker wird dem Katzenfutter beigemischt um einen grösseren
Energiewert zu erhalten (damit die Katze Satt wird) und dass das Futter
für unser Auge besser aussieht.
Bei vielen Katzenfuttermarken, vor allem beim Trockenfutter, befindet
sich auf der Liste der Inhaltsstoffe an erster Stelle Getreide. Wozu?
Katzen sind Jäger, sie würden sich in der Natur hauptsächlich von Mäusen
und Vögeln ernähren, aber sicher nicht die Ähren eines Weizenfeldes
abernten. Da die Verdauung der Katzen auf so eine Fülle an Getreide, wie
es in vielen Katzenfuttersorten enthalten ist, nicht ausgelegt ist,
verursacht dies natürlich Verdauungsstörungen wie Blähungen oder
Erbrechen.
Bei den Pflanzlichen und Tierischen Nebenerzeugnissen
steckt schon fast im Namen drin, um was es sich handelt. Um
Nebenerzeugnisse, die für unsere Ernährung nicht in Frage kommen. Auf
die Pflanzlichen Nebenerzeugnissen kann in einem Katzenfutter verzichtet
werden. Eine Katze kann kein Gemüse und keine Pflanzen verdauen und
braucht diese nicht, im Gegenteil es schadet der Katze. Dies ist u.a.
einen Grund das eine Katze NIE vegetarisch ernährt werden kann.
Fast bei jedem Futtermittelhersteller gibt es Sorten
die diese Produkte nicht beinhalten. Deshalb gilt auch hier:
Bitte beachten Sie die Inhaltsstoffe auf der
Rückseite der Verpackung (meisten Kleingedruckt) oder fragen Sie ...
Eine Empfehlung kann und will ich Ihnen nicht abgeben,
jedoch was für unsere Katzen in frage kommt und was wir unseren Katzen
zum fressen geben, teile ich ihnen gerne mit.
Nassfutter:
- Miamor
- Almo Nature
- Hils
Trockenfutter:
- Nutro
- Royal Canin - Hils |
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Natürlich müssen einige Überlegungen
angestellt werden, bevor man sich letztendlichen entscheiden kann einem
oder besser gleich zwei Kätzchen ein neues zu Hause zu geben.
Es kommt so häufig vor, dass Kätzchen im Tierheim landen, weil sich
vorher keiner Gedanken über ein Zusammenleben und die damit verbundenen
Konsequenzen gemacht hat.
Katzen brauchen ständige Pflege. Sie müssen gekämmt oder gebürstet
werden und benötigen täglich ein gesundes und abwechslungsreiches
Futter; auch die Katzentoilette muss mindestens einmal täglich gesäubert
werden. Weiterhin muss man dafür Sorge tragen, dass das Haustier frei von
Flöhen und Würmern ist, und es regelmässig vom Tierarzt gegen
verschiedene Katzenkrankheiten impfen lassen.
Gerade nach Weihnachten, werden die "Geschenke" wieder abgegeben, weil
festgestellt wurde, dass man sich ja wohl auch um die Tiere kümmern
muss.
Ich muss Ihnen wahrscheinlich nicht sagen, wie ich dieses
unverantwortlich Verhalten finde und dass es mich geradezu abstösst,
welche Einstellung manche Leute an den Tag legen.
Diese traurige, leider immer noch weit verbreitete Meinung "...ist ja
nur ein Tier", bringt mich schier zur Weissglut!
Zum einen müssen einige organisatorische Dinge abgeklärt werden, aber
natürlich sollte man auch die materielle Seite bedenken!
Ich habe Ihnen hier einmal ein paar Sachen zusammengetragen, von welchen
ich meine, dass sie vorher abgeklärt sein müssen.
Für etwaige Erweiterungen bin ich, wie immer, sehr dankbar.
Haben Sie schon nachgeschaut, ob Sie laut Mietvertrag, Katzen in ihrer
Wohnung halten dürfen?
Ist in Ihrer Familie ein Allergiker?
Wie sieht es mit den Räumlichkeiten aus, haben Sie genügend Platz zur
Verfügung? Leben Sie in einer ruhigen Gegend und die Katzen können raus?
Oder haben Sie einen Balkon, wo die Kätzchen frische Luft schnappen
können?
Sind Sie sich im Klaren darüber, dass ein Balkon "katzensicher" sein
muss?
Haben Sie genug Zeit, um den Katzen genügend Aufmerksamkeit zu widmen ?
ansonsten sollten sie lieber gleich eine zweite Katze dazunehmen !
Sind Sie finanziell in der Lage, eine Katze mit Futter und Streu zu
versorgen? Bedenken Sie, dass monatliche Kosten von mind. ca. 50.- Fr.
pro Katze auf Sie zukommen.
Natürlich muss eine Katze auch regelmässig zu einem Tierarzt, auch da
kommen Kosten für Impfungen, Entwurmung etc. auf Sie zu. Bei eventuell
auftretenden Krankheiten sollten Sie auch mit höheren Tierarztrechnungen
kein Problem haben.
Können Sie damit umgehen, dass vielleicht Ihre tolle Couch zum Kratzbaum
umfunktioniert wird, oder dass Ihr Liebling eine Fliege fängt, dass aber
leider zuoberst beim Fenster und dazu ihren Vorhang missbraucht?
Auch kommt es vor, dass Katzen sich erbrechen, natürlich auf den teuren
Teppich, auch damit müssen Sie umgehen können.
Katzentoilette regelmässig säubern, kein Problem?
Was gedenken Sie im Urlaub mit Ihrem Stubentiger zu machen? Haben Sie
jemanden, der sich darum kümmern könnte, oder sind Sie bereit
Geld für ein Katzenhotel auszugeben?
Wissen Sie wie alt Katzen werden können?
Katzenhaare auf Ihren Lieblings-Kleidungsstücken und Möbeln gehört auch
zum Zusammenleben mit Katzen.
Obwohl Katzen sehr geschmeidig sind, kann es doch mal passieren, dass
etwas zu Boden fällt, oder vielleicht Blumentöpfe umgegraben werden. Ein
Problem für Sie?
Sorgen Sie dafür, dass keine, für Katzen gefährliche/giftige Pflanzen,
im Haus sind.
Leben schon andere Haustiere bei Ihnen? Wie kommen diese mit "Neulingen"
zurecht? |
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Katzenseuche - Felines
Parvovirus
Die als Katzenseuche bekannte Panleukopenie Parvovirose wird durch
Infektion mit dem Parvovirus ausgelöst. Symptome sind Erbrechen,
Durchfall (Diarrhoe), Austrocknung (Dehydration), einem Mangel an weissen
Blutkörperchen (Leukopenie), hohes Fieber und Appetitlosigkeit. Sollte
keine Behandlung vorgenommen werden, so kann der Tod der Katze innerhalb
weniger Stunden und Tage eintreten.
Die Übertragung und Ansteckung mit dem Felinen Parvovirus geschieht
sowohl durch den direkten körperlichen Kontakt mit anderen infizierten
Katzen (und anderen Tieren) als auch durch infizierten Staub und in Form
einer Tröpfcheninketion durch Husten und Niesen sowie durch infizierte
Gegenstände.
Eine erfolgreiche Vorbeugung ist die Impfung gegen Katzenseuche, die in
der Regeln zu den Standardimfungen von jungen Katzen gehört. Eine
Behandlung der Katzenseuche bei bereits bestehender Erkrankung hat nur
dann Chancen auf Heilung der Katze, wenn sie rechtzeitig und in einem
frühen Stadium der Infektion durchgeführt wird.
Katzenschnupfen - Feline Virale
Rhinotracheitis
Beim Katzenschnupfen handelt es sich um eine Infektionskrankheit der
Katze (Feline Virale Rhinotracheitis), die durch verschiedene Viren wie
Calici-Viren, Herpes-Viren, sowie verschiedene Bakterien wie Mykoplasmen
(auch Mollicutes oder Pleuropneumonia Like Organisms, PPLO genannt) und
Chlamydien ausgelöst und übertragen wird.
Katzenschnupfen ist ansteckend, der Kontakt einer infizierten Katze mit
anderen, gesunden Katzen sollte deshalb unbedingt vermieden werden, da
die Krankheitserreger des Katzenschnupfens durch Tröpfchen von
Nasensekret, Tränenflüssigkeit und Speichel übertragen werden und zur
Ansteckung führen können. Auch kontaminierte Gegenstände (Näpfe u.ä.)
können die Katzenschnupfen-Erreger auf gesunde Tiere übertragen und zur
Infektion führen.
Die Inkubationszeit beträgt nur wenige Tage, d.h. der Katzenschnupfen
kann bereits innerhalb von 1 bis 5 Tagen ausbrechen. Symptome des
Katzenschnupfens sind meist hohes Fiber (erkennbar durch heisse Ohren
und Nase) und häufiges Niesen. Aehnlich der Erkältung und dem Schnupfen
beim Menschen, schwellen die Mandeln und Lymphknoten im Halsbereich an
und die Katze hat auffallend trändende Augen und eine tropfende
Schnupfen-Nase. Mit dem Katzenschnupfen infizierte Katzen sind zudem
matt, motivationslos und haben keinen Appetit. Mit fortschreitender
Krankheit kann es zu vermehrtem Haarausfall und Entzündungen der
Mundschleimhaut sowie der Augen kommen. In einzelnen, schweren Fällen
können Lungenentzündungen und Geschwüre eine Folge des Katzenschnupfens
sein.
Durch Impfung (eine Standardimpfung für Katzen beim Tierarzt) kann der
Ansteckung und Erkrankung erfolgreich vorgebeugt werden. Bei bereits
ausgebrochener Krankheit sollte unbedingt und schnellstmöglich der
Tierarzt aufgesucht werden. Zur Behandlung des Katzenschnupfens sollte
man zunächst die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Katze durch
ihre eigenen Abwehrkräfte die Krankheitserreger bekämpfen kann. Dazu ist
es notwendig, die Lebens- und Umweltbedingungen der erkrankten Katzen so
zu verändern, dass ein nicht zu trockenes, warmes Raumklima das Überleben
und Vermehren der Erreger (Viren und Bakterien) verhindert. Neben der
Behandlung mit Antibiotika sollte besonders auf Reingigung und Pflege
von Augen und Nase der Katze geachtet werden. Das Hauptziel der
Behandlung ist die Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte der
Katze.
FeLV Leukose - Felines Leukämie
Virus
Bei der Katzenleukose handelt es sich um eine Leukämie-Erkrankung der
Katze (Katzenleukämie) durch das Feline Leukämievirus FeLV. Diese
schwerwiegende Erkrankung ist die bei Katzen am häufigsten auftretende
Infektionskrankheit. Die Leukose muss nicht bereits zum Ausbruch
gekommen sein, um auf gesunde Tiere durch Speichel oder
Tränenflüssigkeit sowie durch infizierte Gegenstände übertragen zu
werden und zur Ansteckung zu führen. Die Inkubationszeit (von der
Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch) kann Monate oder gar Jahre
betragen auch kann eine bereits erkrankte Katze noch Monate oder Jahre
am leben bleiben.
FeLV-infizierte Katzen sollten aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr
unbedingt von gesunden Katzen getrennt werden. Am sichersten ist es,
eine infizierte Katze aus dem Katzenhaushalt zu entfernen, sollten noch
weitere, noch nicht angesteckte Katzen mit ihr zusammenleben. Nur so
lässt sich das Ansteckungsrisiko effektiv begrenzen.
Die Symptome der Katzenleukämie sind sehr vielfaltig und reichen von
Blut im Kot, Appetitlosigkeit und Durchfall über geschwollene
Lymph-Knoten, Atembeschwerden und starkem Durst bis hin zur Entwicklung
von bösartigen Tumoren (Krebs) und einem veränderten Blut-Bild sowie der
Schwächung des körpereigenen Immunsystems der Katze.
Die Diagnose der Katzenleukose kann durch zwei verschiedene Bluttests
gestellt werden - der ELISA Test (Enzyme Linked Immunosorbent Assay) und
der IFA Test. Beide Bluttests erkennen, ob ein bestimmtes Protein des
felinen Leukämie-Virus im Blut der infizierten Katze enthalten ist.
Der serologische ELISA Bluttest kann die Infektion im Anfangsstadium der
Vireninfektion erkennen, wenn der Virus noch nicht die Knochen der Katze
angegriffen hat und die erkrankte Katze noch genügend eigene
Abwehrkräfte hat, um den Virus selbst zu bekämpfen. Auch die zweite
Stufe der Infektion kann durch den ELISA-Test nachgewiesen werden. Eine
weitere Form der ELISA-Testmethode ermöglicht den Nachweis des
FeLV-Leukämie-Virus in Speichel und Tränensekret.
Im Gegensatz dazu weist der IFA-Bluttest den Virus im zweiten Stadium
der Infektion nach, wenn der Virus bereits die Knochen der Katze
angegriffen hat. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Beseitigung des Virus aus
dem Körper und eine Heilung der infizierten Katze nicht mehr möglich.
Beide Tests können verschiedene Ergebnisse liefern und selbst bei
Wiederholung der Katzenleukose-Tests kann die Test-Resultate voneinander
abweichen.
Obwohl der Feline Leukämievirus durch Wärme und Trockenheit leicht
ausstirbt, gibt es bis heute keine Möglichkeit zur Heilung einer
FeLV-Infektion oder Erkrankung. Es wurden zwar bereits verschiedene
Chemotherapien entwickelt, diese können jedoch - je nach Schwere der
Infektion und je nach körperlicher Verfassung der erkrankten Katze - die
Infektionserkrankung nur vorübergehend stoppen bzw. lindern.
Zur Vorbeugung der Ansteckung durch den Felinen Leukämievirus gibt es
verschiedene Impfungen. Junge Katzen (Kitten) sollten im Kittenalter
zweimal gegen FeLV geimpft werden - im Alter zwischen der neunten und
zehnten Lebenswoche, wobei die zweite Impfung etwa drei vis vier Wochen
nach der ersten erfolgen sollte. Erwachsene Katzen sollten jedes Jahr
neu gegen Katzenleukose geimpft werden. Diese Auffrischung nennt man
auch Booster-Impfung.
Tollwut - Rabies, Lyssa
Bei der Tollwut - auch Rabbies oder Lyssa - handelt es sich um eine
weltweit verbreitete, tödlich verlaufende Virusinfektion, die durch den
Tollwut-Virus aus der Gruppe der Rhabdo-Viren (Rhabdoviridae) ausgelöst
wird. Die Ansteckung / Infektion erfolgt durch den Speichel infizierter
Tiere, der durch Bisse, Kratzer oder andere Verletzungen wie
Schürfwunden auf gesunde Tiere übertragen wird. Dabei breitet sich der
Rhabdovirus von der verletzten Stelle (infizierte Wunde) ausgehend über
das Nervensystem im ganzen Körper aus bis es letztendlich das Gehirn des
erkankten Tieres erreicht. Die Übertragung des Tollwutvirus geht im
Ursprung in der Regel von wildlebenden Tieren, wie Füchse und Dachse,
aus.
Symptome der Tollwut sind - ähnlich wie beider Pseudowut - starke Unruhe
und Nervosität der erkrankten Katze, vermehrter Speichelfluss (Schaum),
Schluckbeschwerden und Schmerzen der verletzten Körperstelle (Bisswunde,
Kratzwunde), sowie Angstzustände und im fortgeschrittenen Stadium der
Tollwut-Erkankung eine zunehmende Lähmung, die zum Tod der infizierten
Katze innerhalb weniger Tage führt. Infizierte Tiere (insbesondere
Wildtiere) zeigen eine auffallende Zutraulichgkeit und fehlende Scheu
gegenüber dem Menschen. Infizierte Katzen fallen zudem durch
eindringliches, klagendes Miauen auf. Durch ein gestörtes
Angriffsverhalten kann es zu Angriffen auf den Menschen kommen.
Die Tollwut verläuft immer tödlich. Aufgrund der in Deutschland
geltenden Gesetze und Vorschriften zur Bekämpfung von Seuchen, müssen
erkrankte Tiere sofort getötet werden, um eine weitere Ansteckung
gesunder Tiere und die Verbreitung des Virus zu vermeiden. Katzen müssen
selbst dann getötet werden, wenn sie lediglich Kontakt zu
Tollwut-infizierten Tieren gekommen sind uns selbst nicht gegen Tollwut
geimpft sind.
Die Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Tollwut)
beträgt zwischen wenigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten. Je weiter
die verletzte Körperstelle (infizierte Wunde) vom Gehirn der Katzen
entfernt liegt und je geringer die Menge der übertragenen Tollwut-Viren,
um so länger kann die Inkubationszeit sein. Bei Katzen treten die ersten
Symptome (Anzeichen) im Normalfall bereits nach zwei bis drei Wochen
auf.
Zur Vorbeugung und Schutz vor Rhabdoviren (Tollwut) müssen Katzen
regelmässig geimpft werden. Die Tollwutimpfung gehört zu den
Standard-Impfungen, die eine Katze beim Tierarzt erhält. Nach einer
erstmaligen Impfung im Kitten-Alter werden jährliche Booster-Impfungen
(Wiederholungsimpfungen) zur Auffrischung durchgeführt. Sollte eine
ungeimpfte Katze bereits infiziert worden sein, so ist es gesetzlich
verboten, eine Impfung auf Verdacht (eine Schutzbehandlung)
durchzuführen.
Verdachtsfälle und infizierte Tiere müssen umgehend dem Tierarzt, dem
Veterinäramt oder dem Gesundheitsamt gemeldet werden.
FIP (Bauchfellentzündung) -
Feline Infektiöse Peritonitis
Die Feline Infektiöse Peritonitis, kurz FIP genannt, ist eine
Infektionskrankheit des Bauchfells der Katze.
FIV (Katzen-Aids) - Feline
Immundefizienz
Die Immunschwäche-Krankeit FIV ist eine durch das Feline Immunschwäche
Virus (FIV) ausgelöste Infektionskrankheit, auch bekannt unter der
Bezeichnung Katzenaids. Das FIV-Virus gehört - ähnlich wie auch das FeLV
Leukämie Virus - zur Gruppe der Retroviridae (Retroviren). Im Gegensatz
zum FeLV ist das FIV-Virus jedoch ein sogenanntes "schleichender Virus",
Lentivirus. Lentiviren verursachen unterschiedliche Erkrankungen bei
verschiedenen Tierarten (wie z.B. Lungenentzündung bei Schafen oder
Blutarmut bei Pferden) sowie beim Menschen die Immunschwäsche Krankheit
AIDS, weshalb die Feline Immunschwäche auch als Katzen-AIDS bezeichnet
wird.
Die Ansteckung mit dem FIV-Virus erfolgt in den meisten Fällen durch
Bisse infizierter Tiere. In seltenen Fällen kann das Virus auch bei der
Schwangerschaft von Katzen von einer infizierten, trächtigen
Katzenmutter auf das Kitten übertragen werden. Im Gegensatz zum Menschen
gehört der sexuelle Kontakt von Katzen nicht zum wahrscheinlichen
Ansteckungsrisiko.
Bei Infektion und Ausbruch der FIV-Erkrankung vermehrt sich das
Katzenaids-Virus in den weissen Blutkörperchen (Lymphozyten)in den
Lymphknoten der Katze. Mit fortschreitender Erkrankung breitet sich das
Virus im ganzen Körper der Katze aus und befällt mehr und mehr
Lymphknoten. Dabei schwellen die Lymph-Knoten in der Regel merklich an.
Sollte eine Anschwellung ausbleiben, so wird der unbedarfte Katzenhalter
die Erkrankung seiner Katze kaum feststellen. Nach Tagen (in der Regel
jedoch erst nach einigen Wochen / Monaten) reduziert sich durch die
Infektion die Anzahl weisser Blutkörperchen im Katzenblut. Ist die
Krankheit weiter fortgeschritten, so kann es auch zur Anämie (Blutarmut)
kommen.
Ähnlich dem Menschen, so können auch infizierte Katzen trotz des
Katzenaids Jahre ohne Auffälligkeit oder Anzeichen einer Krankheit
leben. Da das Katzenaids das Immunsystem der Katze angreift und
schwächt, kann es jedoch unter zu Infektionen kommen, die durch die
geschwächten Abwehrkräfte nur schwer durch die Katze selbst geheilt
werden können. Eine erneute Infektion führt dann meist zum Tod der
erkrankten, FIV-positiven Katze.
Die Diagnose wird meist durch einen FIV-Antkörper-Test gestellt. Da es
beim Antikörpertest auch zu Fehldiagnosen kommen kann, sollte ein
zweiter Test zur Absicherung der Ergebnisse nach etwa acht bis zwölf
Wochen erfolgen.
Um eine Übertragung des Felinen Immunschwäche Virus FIV auf gesunde
Katzen zu verhindern, sollte jeglicher Kontakt der infizierten Katze zu
anderen Katzen vermieden werden und die erkrankte Katze ausschliesslich
in der Wohnung und ohne unkontrollierten Auslauf im Freien gehalten
werden.
Einen hundertprozentigen Impfschutz gegen Katzenaids gibt es bislang
nicht. Jedoch wurde im September 2002 ein erstes Impfmittel (Fel-O-Vax
FIV) zur Impfung entwickelt. Aufgrund der Vielseitigkeit des FIV-Virus
und des Krankheitsbildes, ist die Wirkung der Impfung durch Fel-O-Vax
jedoch nur in einigen Fällen erfolgreich. Da erst wenige klinische,
statistisch aussagekräftige Tests vorliegen, kann über den Erfolg der
Impfung bisher erst wenig gesagt werden. Die Wirkung des Impfstoffes ist
jedoch viel versprechend. Erste Tests ergaben einen Schutz von 82% der
geimpften Katzen. Weitere Informationen zu Fel-O-Vax FIV finden sich bei
der Amerikanischen Vereinigung der auf Katzen spezialisierte Tierärzte
(American Association of Feline Practitioners) aafponline.org.
FHV Feline Herpes Virus -
Rhinotracheitis
Beim Katzen-Herpes (Felines Herpes Virus, FHV, Rhinotracheitis) handelt
es sich um eine akute Atemwegserkrankung durch Infektion der oberen
Atemwege der Katze mit Herpes-Bakterien und -Viren (Calici-Virus,
Chlamydien). Die Symptome sind Niesen, Entzündung der Nase (Rhintis) und
Bindehautentzündung. Rhinotracheitis kann zudem Fortpflanzungsorgane und
Gebärmutter der Katze befallen und zu Problemen bei der Trächtigkeit von
Katzen führen.
Die Übertragung des Feline Herpes Virus erfolgt durch Speichel,
Nasensekret und Tränenflüssigkeit. Häufig findet eine Verbreitung des
Virus auch durch infizierte Gegenstände wie Trinknäpfe und Futternäpfe
statt sowie durch Spielzeug und andere Gegenstände, die mit
Herpes-infizierten Katzen in Kontakt gekommen sind sowie durch
infektiöse Sekrete, die durch Niesen oder Husten in weiter Umgebung der
erkrankten Katzen verbreitet werden. Die Krankheitserreger (Bakterien,
Viren) werden jedoch erst nach mehreren Tagen des Kontaktes übertragen.
Eine mit dem Herpes-Virus infizierte Katze muss jedoch nicht
zwangsläufig auch erkranken oder Symptome einer Erkrankung zeigen. War
eine Katze bereits in der Vergangenheit einmal an FHV erkrankt, so trägt
sie den Virus meist auch später noch im Körper, da er sich in den
Nervenzellen festsetzt. Herpes-Infizierte Katzen sollten von gesunden
Katzen dennoch getrennt werden, um eine Verbreitung der Infektion zu
vermeiden.
Beim Katzen-Herpes handelt es sich um eine relativ ungefährliche
Erkrankung, solange die erkrankte Katze eine ausgewogene Ernährung und
ausreichend Flüssigkeit erhält. Stress für die Katze sollte vermieden
werden. Ein warmes, feuchtes Raumklima (Luftbefeuchter) hilft zudem, die
Verschleimung der oberen Atemwege zu lösen. Je nach Symptomen wird ein
Tierarzt in der Regel verschiedene Medikamente wie Antibiotika,
Augentropfen und Nasentropfen oder bei akuter Entzündung der Nase auch
Interferon verabreichen. Ohne medikamentöse Behandlung ist die Krankheit
in der Regel nach einer bis zwei Wochen ausgestanden. FHV kann in sehr
seltenen Fällen bei jungen Katzen tödlich sein, führt bei älteren Katzen
jedoch so gut wie nie zum Tod der Katze.
Eine Impfung gegen den FHV (FHV-1 Virus) kann den Ausbruch der
Erkrankung verhindern, schützt jedoch nicht automatisch vor Infektion.
Die FHV-Impfung wird in der Regel bei Katzenbabys ein erstes Mal im
Alter von acht bis zehn Wochen durchgeführt sowie ein zweites Mal in der
12. bis 15. Woche. Bei erwachsenen Katzen sollte der Impfschutz dann
durch eine jährliche Wiederholungsimpfung (Booster) aufgefrischt werden.
Lyme Borreliose -
Hirnhautentzündung
Die Lyme-Borreliose (Borrelia Burgdorferi) ist eine Infektionskrankheit,
die von Zecken (durch Zeckenbiss) auf Katzen und andere Tiere/Haustiere
übertragen wird. Bei der Borreliose handelt es sich um eine
Hirnhautentzündung, die durch Bakterien (Borrelien, Spirochaeten)
ausgelöst wird.
Die Symptome und Kennzeichen für eine Borreliose-Erkrankung sind
schmerzende Entzündungen der Gelenke und Gliedmassen, Fieber und
Bewegungs-Störungen der infizierten Katze sowie eine auffallende
Verhaltensstörung und Apathie. Die Behandlung der Lyme-Borreliose
erfolgt durch Antbiotika (Penicilin) über einen Zeitraum von mindestens
zwei Wochen.
Neben der regelmässigen Kontrolle der Katze auf Zeckenbefall (besonders
an Hals, Bauch und Pfoten) und dem sofortigen Entfernen von bereits
festgebissenen Zecken mittels einer Zeckenzange, sind verschiedene
Abwehrstoffe erhältlich, die entweder in Form von Wirkstoff-Präparaten
wie Sprays und Bade-Lösungen oder als Puder angeboten werden. Auch
spezielle, präparierte Halsbänder für Katzen können dem Zeckenbefall
vorbeugen. Auf keinen Fall sollten Zecken - wie oft fälschlich behauptet
- mit Öl oder gar Nagellackentferner zu entfernen versucht werden.
Eine Impfung gegen Borreliose gibt es zwar für Hunde und Menschen,
bislang jedoch nicht für Katzen.
Pseudowut (Juckseuche) - Aujeszkysche Krankheit
Bei der als Pseudowut, Juckseuche, bei Schweinen als Aujeszkysche
Krankheit (Morbus Aujeszkyi), Pseudorabies und bei Rindern als
Infektiöse Bulbärparalyse bezeichneten Erkrankung handelt es sich um
eine Infektionskrankheit, die sowohl bei der Katze als auch bei anderen
Säugetieren durch das Suine Herpesvirus oder Pseudorabies-Virus
verursacht wird.
Die Symptome der Pseudowut sind - ähnlich wie bei der Tollwut -
insbesondere ein unruhiges Verhalten der Katze, Zuckungen und Nevosität,
schnelles und unruhiges Atmen, starker Speichelfluss (Schaum),
Appetitlosigkeit, Schluckbeschwerden und Lähmung des Kaumuskulatur,
Erbrechen sowie ein typischer Juckreiz - erkennbar am ständigen Lecken,
Kratzen und Benagen der juckenden Körperstellen der Katze.
Der die Pseudowut auslösende Herpersvirus wird besonders durch Schweine
- Verfütterung von Schweinefleisch - sowie durch infizierte Ratten und
Mäuse auf die Katze übertragen. Aus diesem Grund sind insbesondere
Hofkatzen und frei lebende Katzen auf dem Bauernhof gefährdet.
Die Pseudowut lässt sich weder behandeln noch am lebenden Tier
diagnostizieren. Die Zeitspanne zwischen Ansteckung und Ausbruch der
Krankheit (Inkubationszeit) ist sehr kurz - meist nur wenige Tage bis
etwas über eine Woche - und schreitet schnell voran. Der Verlauf der
Krankheit ist immer tödlich.
Um Ansteckung und Infektion zu Vermeiden sollten Katzen keinen direkten
Kontakt zu Schweinen oder Ratten haben und kein rohes Schweinefleisch
als Futter bekommen. Durch Kochen des Schweinefleisches werden die
Erreger (Herpers-Virus) abgetötet. Rohes Schweinefleisch sollte aus
diesem Grund bei der Fütterung von Katzen tabu sein!
FIA (Blutarmut) - Feline
Infektiöse Anämie
Die Feline Infektiöse Anämie (FIA), die auch als Blutarmut bei Katzen
bezeicnet wird, ist eine durch den Erreger Haemobartonella felis aus der
Gruppe der Mycoplasmen (Bakterien) ausgelösten Infektionserkrankung des
Blutes der Katze. Die FIA-Infektion löst ein Zerstören der roten
Blutkörperchen (Erythrozyten) aus, die für den Sauerstoff-Transport im
Körper verantworlich sind. Diese als hämolytische Anämie bezeichnete
Armut an roten Blutzellen führt bei Katzen zu Fieber, Gewichtsabnahme,
Appetitlosigkeit und Müdigkeit.
Die Übertragung der Krankheitserreger geschieht meist durch Floh-Bisse
sowie durch Bisse anderer, bereits infizierter Katzen.
Die Behandlung der FIA-Infektion wird durch die Verabreichung von
Tetracyclin, einem antbiotischen Wirkstoff zur Hemmung der Eiweissbildung
der Bakterien, durchgeführt
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